mehr Garantie

Zuerst eine Begriffserklärungen der unterschiedlichen Garantiearten:

Gewährleistung

Die Gewährleistung - seit dem 1. Januar 2002 auf 24 Monate festgelegt und in § 437 BGB verankert - betrifft immer nur die direkt miteinander in Kontakt tretenden Partner in einer Vertriebskette.Der Verkäufer steht bei der Gewährleistung dafür ein, dass die gehandelte Sache frei von Sach- und Rechtsmängeln ist. Was zunächst heißt, dass die Sache die vertraglich vereinbarte Beschaffenheit aufweisen muss, aber auch bedeuten kann, dass Werbeaussagen zutreffen müssen, Montageanleitungen fehlerfrei und Lieferungen mengenmäßig richtig ausgeführt sein müssen. Die Beweislast für das Vorliegen eines Mangels trägt der Käufer.

Garantie

Aussagen zur Garantie finden sich seit Anfang des Jahres 2002 im neuen § 443 BGB. Bei ihr handelt es sich um eine zusätzliche, freiwillige Vereinbarung im Rahmen des Kaufvertrags, durch die der Verkäufer oder ein Dritter die Gewähr übernimmt, dass die verkaufte Sache eine bestimmte Beschaffenheit aufweist oder für eine bestimmte Dauer behält. Eine Garantie kann der Käufer von irgend jemandem ausgestellt bekommen. Insbesondere vom direkten Verkäufer oder dem Hersteller, aber auch von einem Dritten. Wichtig sei dabei, dass der Inhalt der Garantieleistung freigestellt, also nicht gesetzlich vorgeschrieben ist. Bei der Garantie muss der Garantiegeber nachweisen, dass der vom Käufer gerügte Mangel bei Gefahrübergang noch nicht bestand. Abgewickelt wird eine Garantie in der Regel über Garantiescheine.

Herstellergarantie

Eine Herstellergarantie - wie der Name es sagt - kann nur der Hersteller selbst geben. Und, juristisch gesehen, nur an das letzte Glied in der Vertriebskette, also an den Endanwender. Bei der Herstellergarantie handelt es sich ebenfalls um einen inhaltlich freigestellten Vertrag zusätzlich zur Gewährleistung. Da sie ab der Auslieferung gilt, könnte sie theoretisch schon abgelaufen sein, bevor der Anwender das Gerät in Betrieb nimmtDa hier keine wirklich klare Klärung der Bestimmungen möglich ist, scheint es durchaus angebracht, sich zusätzlich abzusichern. Hierfür gibt es 2 Verfahren:

Garantieerweiterung

wird vom Hersteller angeboten, sogenannte CarePacks (HP), eCare (IBM) oder allg. Erweiterungen auf 3 Jahre oder mehr. Gerade bei Servern ist eine erweiterte Garantie notwendig, die jedoch nicht nur die Teile absichert, sondern für den schnellen Wieder-Einsatz des Gerätes verantwortlich ist. Hierfür ist nicht nur die Reaktionszeit wichtig, sondern vor allem die vereinbarte Instandsetzungszeit, bis Ihre Firma wieder einsatzbereit ist.

Versicherungsgarantie

Diese Garantie wird auf 5 Jahre abgeschlossen und mit einem Einmalbeitrag, der sich nach der Höhe der Kaufsumme richtet, abgegolten. Diese Versicherungsgarantie wird von unserem Partner WertGarantie angeboten und bietet ein paar überraschende Leistungen. Innerhalb dieser 5 Jahre werden nicht nur Material-, Konstruktions- oder Produktfehler kostenfrei behoben, sondern auch Fall- / Sturzschäden, Wasser- / Feuchtigkeitsschäden, unsachgemäße Handhabung, Brand- / Blitzschlag, Implosion / Explosion und Elektroschäden.

Weitere Garantieformen ersehen Sie auf der Webseite unseres Partners.

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